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5
am Tag
Obst & Gemüse
Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, daß in
den Obst- und Gemüseabteilungen großer Supermärkte auffallend gestaltete
Broschüren mit der Aufschrift "5 am Tag" zur Mitnahme ausliegen.
Greifen Sie ruhig zu und lesen Sie die kurzen Texte, es lohnt sich.
Es handelt sich hierbei um eine in der Bundesrepublik bislang einmalige
Gesundheitskampagne, die von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern
verschiedener Verbände und Gesellschaften, wie der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung, den Bundesministerien für Gesundheit und Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten, der Deutschen Krebsgesellschaft, u.a. getragen wird.
Die Inhalte dieser Kampagne sind ganz einfach: "Essen Sie mehr Obst und
Gemüse und Sie leisten Ihrer Gesundheit einen großen Dienst". Der
einfache Ernährungsratschlag lautet, "5 Portionen Obst und Gemüse am
Tag" zu verzehren. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen
darüber zu informieren, daß 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag das Risiko
für Krebserkrankungen reduzieren können.
Obst und Gemüse zur Krankheitsvorbeugung?
Vergleicht man die Krebs- und
Herz-Kreislauf-Erkrankungsraten der europäischen Länder, so fällt auf, daß
Südeuropäer, wie Griechen, Italiener und Spanier, seltener von diesen
Erkrankungen betroffen sind. Das veranlaßte die Wissenschaft, dem Phänomen auf
den Grund zu gehen. Umfangreiche epidemiologische wissenschaftliche Studien
kamen zu dem Ergebnis, daß der verstärkte Gemüse- und Obstverzehr in diesen
Ländern, das Erkrankungsrisiko verschiedener Krebsarten, aber auch des
Herz-Kreislauf-Systems stark reduziert. Mit jeder weiteren Portion Obst und
Gemüse kann auch das Risiko an einer Zivilisationskrankheit, wie Bluthochdruck,
Adipositas, Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit") und Gicht, zu
erkranken, verringert werden.
Obst- und Gemüseverzehr in Deutschland
Die Bundesbürger essen entschieden zu wenig
Obst und Gemüse. Südeuropäer bringen es auf einen Gemüseverzehr von 200 kg
pro Jahr, wir Deutschen schaffen nicht einmal die Hälfte. Also sollte
mindestens das Doppelte verzehrt werden, raten Ernährungswissenschaftler. Und
hier werden insbesondere die Männer angesprochen, da sie in der Statistik noch
schlechter wegkommen als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Auf Grund dieser Ergebnisse wurde diese breit
angelegte Kampagne im Juni 2000 gestartet.
Was hat eine obst- und gemüsebetonte
Ernährung mit Krebs zu tun?
Krebs steht heute in Deutschland an zweiter
Stelle der Todesursachen. Jährlich erkranken 340.000 Menschen an Krebs, wovon
210.000 an den Krankheitsfolgen sterben. Auf Grund zahlreicher Studien gilt es
mittlerweile als erwiesen, daß 30 bis 40 % der Krebserkrankungen auf Grund
jahre- oder lebenslanger falscher Ernährung ausbrechen. Neben den
Risikofaktoren Alkohol, einer zu hohen Energiezufuhr oder ballaststoffarmer
Ernährung, stehen bestimmte Inhaltsstoffe der Nahrung mit der Krebsentstehung
in Zusammenhang. Diese Inhaltsstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) können die
Krebsentstehung sowohl hemmen als auch fördern. Der größte Schutzeffekt wird
erreicht, indem man mehr Obst und Gemüse in seinen täglichen Speiseplan
aufnimmt. Allein durch diese Umstellung wird weniger Fett aufgenommen, der
Ballaststoffanteil der Nahrung wird erhöht. Außerdem enthält eine obst- und
gemüsereiche Nahrung viele Vitamine (z. B. Provitamin A, Vitamin C, Folsäure,
die Vitamine B1, B2 und B6), Mineralstoffe (wie Kalium, Magnesium, Eisen und
verschiedene Spurenelemente) und sekundäre Pflanzenstoffe. Allein das Risiko
für Magenkrebs kann sich um 60 % verringern, wenn der Gemüseverzehr von 100 g
auf 350 g am Tag ansteigt. Aber auch vor Dickdarmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs
und Krebserkrankungen der Prostata, der Bauchspeicheldrüse, der Mundhöhle, des
Rachens und des Kehlkopfes kann eine geeignete Ernährung vorbeugen.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Den sekundären Pflanzenstoffen wird eine
direkte Auswirkung auf die Krebsentwicklung zugesprochen. Wie der Name schon
sagt, handelt es sich dabei um Verbindungen, die ausschließlich in Pflanzen
vorkommen. Sie werden von Pflanzen produziert, um diese vor Krankheiten,
UV-Strahlen und Schädlingen zu schützen. Sie regulieren das Wachstum der
Pflanze oder werden als Duftstoffe und zur Farbausbildung benötigt.
Für den Menschen können diese Pflanzeninhaltsstoffe von gesundheitlichem
Nutzen sein. Nach zahlreichen Untersuchungen weiß man heute, daß sekundäre
Pflanzenstoffe das Immunsystem positiv beeinflussen, den Körper vor Infektionen
schützen und Bakterien hemmen. Sekundäre Pflanzenstoffe können darüber
hinaus den Cholesterinspiegel, die Blutzuckerwerte und den Blutdruck günstig
beeinflussen. Aber, die wohl herausragenden positiven Eigenschaften sind die
Krebs hemmende Wirkung und der Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Zu den Sekundären Pflanzenstoffen gehören verschiedene Stofffamilien, wie z.
B. Flavonoide, Phytosterine und Carotinoide. Flavonoide stellen u.a. die
Farbstoffe der Pflanzen dar. Die Stoffgruppe beinhaltet sowohl gelbe, als auch
rote, blaue oder violette Farbstoffe. Sie sind in nahezu allen Obst- und
Gemüsearten vorhanden, z. B. in Radieschen, Rotkohl, Auberginen, Broccoli,
Aprikosen und Grünkohl. Vorteilhaft sind Flavonoide für den Menschen, da sie
Entzündungen hemmen, Krankheitskeime abtöten, die Blutgerinnung regulieren,
das Immunsystem positiv beeinflussen und somit vor Krebs und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Phytosterine sind Verbindungen in der
Pflanze, die im Aufbau dem menschlichen Cholesterin ähneln. Sie können zum
Krebsschutz beitragen und den Cholesterinspiegel senken. Quellen für
Phytosterine sind Soja, Avocado, Sonnenblumenkerne, Getreidekeime und Nüsse.
Carotinoide stecken als Farbstoffe vor allem in gelben, orangeroten und roten
Pflanzen, wie Möhren, Paprika, Aprikosen, Tomaten. Sie wirken als
Antioxidanzien, stimulieren das Immunsystem, schützen die Haut vor
gefährlichen UV-Strahlen und hemmen die Entartung der Zellen.
Anleitung zu 5 am Tag
Es ist einfacher als man denkt, fünf mal am
Tag Obst oder Gemüse zu essen. Folgende Ratschläge zeigen, wie leicht es geht,
mit viel Genuß und Spaß das Tagesziel zu erreichen und die Devise im Alltag
umzusetzen.
 | Tagesziel sind 600 g Obst und Gemüse
auf 5 Portionen verteilt. 3 Portionen sollten davon aus Gemüse bestehen und
2 Portionen aus Obst.
 | Als einfache Maßeinheiten bieten
sich die eigenen Hände an. Eine Portion entspricht dem, was in eine Ihrer
Hände paßt. So passen sich die Mengeneinheiten auch dem Alter an. Kinder
brauchen nicht so große Mengen, also nimmt man deren kleine Hände um die
richtige Menge abzupassen. So entsprechen beim Obst jeweils ein Apfel, eine
Birne, eine Orange, eine Banane und ein Pfirsich einer Portion (einer Hand
voll). Bei den Beeren sind zwei Hände voll Erdbeeren, Himbeeren,
Heidelbeeren oder Johannisbeeren eine Portion. Ebenso einfach ist es bei
Gemüse: Bei frischem unzerkleinertem Gemüse paßt eine Portion in eine
Hand. Nach dem Waschen und zerkleinern ergeben zwei Hände voll eine
Portion, Gleiches gilt für Tiefkühlgemüse. Eine Hand voll getrockneter
Hülsenfrüchte entspricht einer Portion. Eine Portion Obst- oder
Gemüsesaft paßt in ein normal großes Trinkglas, also 200 ml.
 | Essen Sie nicht einseitig, sondern
kombinieren Sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Je vielfältiger,
desto besser. Die schützenden sekundären Pflanzenstoffe treten in der
Natur nie alleine in einer Pflanze auf, vielmehr agieren sie gemeinsam,
weshalb es auch wichtig ist, auf Abwechslung und Vielfalt bei der Verwendung
der Obst- und Gemüsesorten zu achten.
 | Sorgen Sie für Abwechslung! Obst und
Gemüse ist das ganze Jahr über frisch erhältlich. Das heimische Angebot
auf den Märkten wird noch durch Ware aus den südlichen Ländern ergänzt.
Daher herrscht nicht nur eine große Vielfalt, sondern viele Gemüse- und
Obstsorten werden auch sehr viel länger angeboten.
 | Am besten frisch einkaufen und dem
saisonalen Obst und Gemüse den Vorzug geben. Kauft man nach der Saison,
so hat die Ware keine langen Transportwege hinter sich und hatte bei der
Ernte genau die richtige Reife. Sie enthält reichlich Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehrt man
das Obst und Gemüse erntefrisch ist also ein breites Spektrum an
unterschiedlichen Nähr- und Inhaltsstoffen für unsere Ernährung
abgedeckt.
 | Neben dem frischen Gemüse und Obst bietet
sich jedoch auch Tiefgefrorenes, Konserviertes und Getrocknetes sowie Säfte
an. Durch das Einfrieren bleiben die Nährstoffe trotzdem sehr gut erhalten,
was das Tieffrieren zu einer sehr guten Methode zu Haltbarmachung von
Lebensmitteln macht. Tiefgefrorene Erbsen haben z. B. auch nach 6-12 Monaten
Lagerung noch 57 % ihres einstigen Vitamin-C-Gehaltes. Auch Konserven werden
heutzutage so inhaltsstoffschonend wie möglich hergestellt. Sie sollten
hier jedoch ungezuckerte oder nur leicht gezuckerte Ware wählen.
 | Gemüse- oder Fruchtsäfte aus 100 %
Saft oder Saftkonzentrat, können genauso wie Gemüse oder Obst als Portion
gerechnet werden. Jedoch sollte jeweils nur eine der 5 empfohlenen Portionen
am Tag durch Saft (0,2 l) ersetzt werden. Gemüsesäfte werden als klare
oder naturtrübe Säfte angeboten. Zu den Gemüsesäften zählen auch die
milchsauer vergorenen Säfte, wie Sauerkrautsaft. Achten Sie hier auf die
Zutatenliste -oft sind Gemüsesäfte unnötig stark gewürzt. Fruchtsäfte
werden durch Pressen frischer Früchte gewonnen, die dann sofort
weiterverarbeitet werden. Bei der Herstellung von Säften aus
Fruchtsaftkonzentrat wird dem Saft zuerst das Wasser entzogen und später
wieder zugesetzt. Die beiden Arten unterscheiden sich nur im Geschmack. Auf
Fruchtnektar und Fruchtsäfte mit geringem Saftanteil (Ausnahme roter und
schwarzer Johannisbeersaft - wären als 100 %iger Saft nicht trinkbar)
sollten Sie verzichten.
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Tipps und Tricks zur Umsetzung
- Die erste Portion Obst oder Gemüse können
Sie schon mit dem Frühstück abdecken. Richten Sie ihr Müsli doch mit
einer Hand voll Beeren oder einem Apfel an. Oder gewöhnen Sie sich schon
morgens an, ein Glas Obst- oder Gemüsesaft zu trinken. Pressen Sie diesen
selber frisch, mixen Sie aus verschiedenen Säften oder wählen Sie aus dem
vielfältigen Angebot der fertigen Säfte.
- An Gemüse kann man sich ohne schlechtes
Gewissen satt essen. Vorausgesetzt, es ist nicht mit fettreicher Sahnesoße
oder Butter angemacht. Wählen Sie daher in der Kantine beispielsweise den
großen Salatteller oder zwei Gemüsebeilagen.
- Lassen Sie zum Nachmittag das Teilchen weg.
Nehmen Sie statt dessen lieber eine Banane oder einen Apfel. Obst können
Sie überall essen, ob zu Hause, am Schreibtisch oder unterwegs.
Tipps für Kinder
Mit dem Argument "Iss mehr Gemüse, das
schützt vor Krankheiten" kann man bei Kindern nicht viel erreichen. Kinder
müssen Spaß am Essen haben und dazu zählt, dass es sich gut anfühlt, gut
schmeckt, gut riecht und gut aussieht. Hier einige Tipps, um diesen Ansprüchen
gerecht zu werden:
Frühstück:
Nicht nur Milch gehört zum Müsli, sondern auch ein paar Früchte. Mundgerecht
geschnittene Orangen oder kleine Johannisbeeren schmecken gut und geben dem
einfarbigen Müsli ein paar nette Farbtupfer (eventuell in Form eines lachenden
Gesichts garnieren!)
Zwischenmahlzeit:
Knabbereien für Zwischendurch, aber bitte keine Chips. Bunte Gemüsesticks aus
z. B. Paprika, Möhren, Gurken und Kohlrabi können, verpackt in einer
Frischhaltebox, auch auf dem Schulhof gegessen werden.
Mittagessen:
Auch in die obligatorische rote Soße zu den Spaghetti können Sie unbemerkt
für die Kinder eine Portion Gemüse einschmuggeln. Indem Sie nach Belieben
Möhren, Paprika, Fenchel, oder Broccoli mit Zwiebeln und Tomaten andünsten,
Kräuter dazugeben und wenn alles gar ist das Ganze mit dem Pürierstab zu einer
glatten Soße zaubern. Den Inhaltsstoffen in dem Gemüse schadet dies nicht und
Ihre Kinder erhalten so eine weitere Gemüseportion.
Süßes zum Nachmittag:
Gewöhnen Sie Ihre Kinder an Obst als Süßes für den Nachmittag. Schneiden Sie
es hierzu klein und geben etwas Zitronen- oder Orangensaft darauf und falls es
noch etwas süßer sein soll, geben Sie Rosinen oder klein geschnittene Feigen
hinzu. Das Ganze kann pur gelöffelt werden, oder mit Naturjoghurt oder etwas
Pudding gemischt gegessen werden.
Abendbrot:
Dekorieren Sie mit Ihrem Kind zusammen das Abendbrot. Lassen Sie dabei der
Phantasie freien Lauf. Brote können auch Gesichter haben. Mit Haaren aus
Möhrenraspeln, Augen aus Cherrytomaten und einem Mund aus roten
Paprikastreifen.
Tipps für 5 am Tag am Arbeitsplatz
Selbst wenn Sie keine Zeit haben, ausgiebig zu
Frühstücken, ein Glas Gemüse- oder Obstsaft sollte immer möglich sein. Haben
Sie Mittags die Möglichkeit in einer Kantine zu essen, dann wählen Sie
reichlich Gemüse oder Salat als Beilage. Wenn Sie sich selber verpflegen
müssen und eine Mikrowelle zur Verfügung steht, kochen Sie am Vorabend etwas
mehr von dem Gemüseauflauf, so daß Sie am nächsten Mittag noch etwas warm
machen können. Vorher einen kleinen Salat und nachher ein Stück Obst und das
Mittagessen ist perfekt. Können Sie nichts an Ihrem Arbeitsplatz aufwärmen, so
verpacken Sie doch einen vorbereiteten Salat getrennt von der Salatsoße in
einem verschließbaren Behälter. Nehmen Sie sich noch etwas Brot dazu mit. Auch
wer ein süßes Mittagessen bevorzugt, kann Milchreis, Joghurt, oder Quark mit
vorbereitem Obstsalat mit ins Büro nehmen. Wenn Sie oft das Essen vergessen
oder denken, keine Zeit dafür zu haben, stellen Sie sich doch einen bunten
Obst- oder Gemüsekorb neben Ihren Schreibtisch. Gelegentlich werden Sie diesem
in Ihrem Blickfang haben und werden so daran erinnert, doch mal was zu essen.
Rezepte
5 am Tag zum Beispiel so...
Müsli mit Apfel
Zutaten:
100 g Dickmilch (1,5 % Fett)
1 TL Zitronensaft
1 Prise Zimtpulver
1 Apfel
½ TL Sonnenblumenkerne
1 EL Hafer-Vollkornflocken
Zubereitung:
Die Dickmilch mit frischgepresstem
Zitronensaft, gehackte Sonnenblumenkerne und Zimt in einer Schüssel verrühren.
Den Apfel waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. Je nach Vorliebe mit
Schale reiben oder in kleine Stücke geschnitten in die Dickmilch geben und
sofort verzehren.
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Inhaltsstoff
|
Menge pro Portion
|
|
Energie
|
208 kcal
|
|
Eiweiß
|
7,4 g
|
|
Fett
|
7,6 g
|
|
Kohlenhydrate
|
26,4 g
|
|
Ballaststoffe
|
3,2 g
|
Gemüsesaft
1 Glas Gemüsesaft (200 ml)
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Inhaltsstoff
|
Menge pro Portion
|
|
Energie
|
29 kcal
|
|
Eiweiß
|
1,6 g
|
|
Fett
|
0,3 g
|
|
Kohlenhydrate
|
4,2 g
|
|
Ballaststoffe
|
0,2 g
|
Gemüsegratin
Zutaten für 2 Personen:
500 g Broccoli
250 g Möhren
125 g Zucchini
150 ml süße Sahne
100 ml Vollmilch
80 g Parmesan
1 Messerspitze geriebene Muskatnuß
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Broccoli waschen, den harten Strunk entfernen
und den Rest in kleine Röschen teilen. Möhren waschen, schälen und in
Scheiben schneiden. Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in Scheiben
schneiden. Broccoli und Möhren ca. 5 Minuten dünsten, Zucchini etwa 1 Minute
zum Schluß mit dünsten. Das Gemüse abtropfen lassen. Backofen auf 200° C
vorheizen. Parmesankäse fein reiben und mit Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und
Muskatnuss mischen. Das Gemüse in eine feuerfeste Form schichten. Die
Käsesahne darüber geben. Das Gratin auf der obersten Schiene im Backofen 10-15
Minuten bei 200° C überbacken.
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Inhaltsstoff
|
Menge pro Portion
|
|
Energie
|
450 kcal
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|
Eiweiß
|
27,2 g
|
|
Fett
|
27,5 g
|
|
Kohlenhydrate
|
23 g
|
|
Ballaststoffe
|
12,8 g
|
Erdbeeren mit Mohnjoghurt
Zutaten:
150 g Erdbeeren
150 g Magerjoghurt
1 TL Zitronensaft
1 TL gemahlenen Mohn
Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und
halbieren. Das Joghurt mit frisch gepresstem Zitronensaft und Mohn mischen. Die
Erdbeeren unter die Joghurtmasse geben und sofort essen.
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Inhaltsstoff
|
Menge pro Portion
|
|
Energie
|
170 kcal
|
|
Eiweiß
|
8,4 g
|
|
Fett
|
7,1 g
|
|
Kohlenhydrate
|
15,8 g
|
|
Ballaststoffe
|
5 g
|
Spinatsalat mit Avocado
Zutaten für 2 Personen:
45 g frische Spinatblätter (15 große
Blätter)
½ Eichblattsalat
1 Avocado
1,5 EL Olivenöl
1 TL Sesamkörner
1 EL Zitronensaft
1 TL gekörnter Senf
evtl. Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Spinat und Salatblätter waschen und trocken
schleudern. Avocado schälen, in kleine Würfel schneiden und zu den
Salatblättern geben. Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen, darin die
Sesamkörner goldbraun rösten und etwas abkühlen lassen. Zitronensaft,
restliches Öl und den Senf in die Pfanne geben und verrühren. Die Marinade
noch warm über den Salat geben und gut vermengen. Eventuell mit Salz und
Pfeffer nachwürzen. Der Salat sollte sofort gegessen werden.
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Inhaltsstoff
|
Menge pro Portion
|
|
Energie
|
375 kcal
|
|
Eiweiß
|
5,4 g
|
|
Fett
|
37,8 g
|
|
Kohlenhydrate
|
4,3 g
|
|
Ballaststoffe
|
6,2 g
|
Literaturhinweise
 | Bioaktive Substanzen: Die Gesundmacher in
unserer Nahrung
Regina Naumann
rororo, Hamburg 1997
 | Gesundheit kann man essen
M. Groeneveld und Claus Leitzmann
DTV, München 1997
 | Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln
Dr. Bernhard Watzl und Claus Leitzmann
2. Auflage, Hippokrates Verlag, Stuttgart 1999
 | Das "5 am Tag"-Kochbuch: Die
schnelle Vitalküche - Für die ganze Familie
Gräfe und Unzer Verlag, München 2000
 | Aid-Broschüre: Gemüse und Obst für eine
gesunde Ernährung
Bezug bei aid-Vertrieb DVG, Tel. 02225/926146
 | Broschüre 5 am Tag
Herausgeber: Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Best.-Nr. F1-2000-05
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