In unseren Shop zum Kauf der
 abgebildeten Produkte  Bei Norton als sicher bewertet
Schreiben Sie uns
Es gelten Preise im Shop
  

RENNER

SPAREN

Seitenübersicht
neue Struktur

Home
Nach oben

  
Zu Risiken oder Neben wirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Qualität :


 
Qualitätsmanagement in der Apotheke ist durch die Kammer  
zertifiziert

Darreichungskürzel

DIMDI hat uns als  
zuverlässige deutsche Versandapotheke eingestuft

  Internetshop und Abholen in der Apotheke, keine Versandkosten. Sie bezahlen bar oder mit EC-Karte, als Versandregion im Shop dann nur Selbstabholer
Sie sind in Magdeburg ?
Nutzen Sie doch diese Möglichkeit: einfach
SHOP anklicken.

Jahreszeit
Frühling
Sommer
Herbst
Winter
 

 Säuglingsernährung

nach Ratschlägen des Forschungsinstitutes für Kinderernährung Dortmund

Liebe Mutter,

mit den folgenden Leitsätzen wollen wir Ihnen zeigen, daß die richtige Ernährung Ihres Säuglings heute einfach ist. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Kinderarzt.

1 Fast jede Mutter kann Ihren Säugling stillen (95%). Muttermilch ist ideal. Gleichwertigen Ersatz gibt es nicht.

2 Das neugeborene Kind sollte immer dann an die Brust gelegt werden wenn es hungrig ist und schreit. Die Milchbildung kann durch häufiges Stillen über einen Zeitraum von wenigen Tagen angeregt werden.

3 Das Kind bekommt genügend Nahrung, wenn seine Gewichtszunahme im ersten Halbjahr 200 g und im zweiten Halbjahr 100 g beträgt. Schreit der Säugling schon bald nach dem Stillen, obwohl er gut aufgestoßen hat, so sollte die Milchmenge mit einer Waage kontrolliert werden.

4 Reicht die Muttermilchmenge nicht mehr ganz aus, so sollte nach dem Stillen ein adaptiertes oder teiladaptiertes Milchpräparat gegeben werden. Um die Milchbildung der Brust maximal anzuregen, sollte das Kind immer erst an beide Brüste angelegt werden ( pro Brust nicht mehr als 10 Minuten).

5 Weniger zu empfehlen ist selbst hergestellte Milch (pasteurisierte Frischmilch 3,5% mit Wasser 1:1 + 2.5% Stärke, 4% Zucker, 1.5% Keimöl. Bei dieser Ernährung müssen ab der 6.Woche Vitamin A- und C-haltige Säfte zugefüttert werden. Man beginnt mit 1/2 TL und steigert auf 2 TL pro Mahlzeit).

6 Bei Ernährung mit Muttermilch und/oder Milchpräparat ist das Zufüttern von Obst- und Gemüsesaft nicht nötig, da das Kind genügend Vitamine erhält.

7 Bei jeder Form der Ernährung ist während des ersten Lebensjahres und in den Wintermonaten des 2. Lebensjahres die zusätzliche Gabe von Vitamin D (und Fluor) erforderlich. (D-Fluorette 500)

8 Bis zur ersten Breifütterung im 5.Monat sollte möglichst ausschließlich Muttermilch oder ein adaptiertes Milchpräparat gegeben werden. Bei gutem Gedeihen des Kindes kann nach Rücksprache mit dem Kinderarzt bis zum 6.Monat voll gestillt werden.

9 Die Fütterung von Brei beginnt mit einem reinem Karottenmus. Nach dem Überwinden der ersten Schwierigkeiten werden dem Karottenmus 10 g Fett zugesetzt ( 1 EL Keimöl oder Butter im Wechsel) und 1/3 Kartoffeln zugegeben. Dem Gemüsebrei wird steigernd bis zu 6x in der Woche 20-35 g mageres püriertes Fleisch sowie 1 Eigelb pro Woche zugesetzt. Am Ende des 5. Lebensmonats sollte eine Milchmahlzeit voll durch einen Gemüse-Kartoffelbrei ersetzt sein.

10 Früchte oder Obst in pürierter Form sollten stets ungezuckert sein Zum Selber-Herstellen eignen sich besonders Äpfel und Bananen. Obstmus ist keine selbstständige Mahlzeit und wird als Nachspeise gereicht.

11 Im Laufe des 6. Monats wird eine weitere Milchmahlzeit durch einen Vollmilch-Getreide-Brei (z.B. Gries) ersetzt, dem 3-4 EL Obstsaft zugefügt werden. Fertigmilchbreie müssen den Ausdruck Vollmilch oder ab 6.Monat tragen.

12 Im 2.Lebenshalbjahr wird die 3.Milchmahlzeit durch einen milchfreien Getreideflocken-Obst-Brei ersetzt. Zu 100 g Getreidebrei werden 100 g Obstmus und 10 g Butter gemischt.

13 Als 4.Mahlzeit im 2.Lebensjahr wird in der Regel Vollmilch mit Kohlenhydratzusatz als Flaschennahrung oder als Brei empfohlen.

14 Gegen Ende des ersten Lebensjahres sollte die Ernährung des Säuglings allmählich in Kleinkinder-Kost übergehen.

15 Der gesunde Säugling hat nach 5 Monaten sein Geburtsgewicht etwa verdoppelt und nach einem Jahr verdreifacht.