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Ballaststoffe
Einleitung
In den westlichen Industrieländern haben
verschiedene Krankheiten seit der Jahrhundertwende auffallend zugenommen. Dazu
gehören Karies, Verstopfung, Hämorrhoiden, Divertikulose,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit, und Dickdarmkrebs. Parallel dazu
wurde eine stetig verringerte Ballaststoffaufnahme beobachtet. Für Verstopfung
sind ganz klare Zusammenhänge zwischen der Entstehung der Krankheit und einer
geringen Ballaststoffaufnahme nachgewiesen worden. Bei den anderen Krankheiten
werden durch eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten hin zu einer
vollwertigen, ballaststoffreichen Kost eine Verbesserung der Therapien
diskutiert.
Die natürliche, abführende Wirkung einer ballaststoff- und stärkereichen Kost
fehlt bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten. Es werden zu viele fett und
zuckerhaltige Lebensmittel verzehrt, auch werden verstärkt helle,
ballaststoffarme Getreideprodukte konsumiert. Diese Ernährungsweise verdrängt
Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffgehalten von unseren Speiseplänen.
Definition
Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher
Zellen, welche von den menschlichen Verdauungssekreten nicht in kleine
Bruchstücke gespalten werden können und somit vom Verdauungssystem nicht als
Nährstoffe verwertbar sind. Ballaststoffe werden auch als Pflanzenfasern,
Nahrungsfasern, nicht verwertbare Kohlenhydrate, Schlackenstoffe oder Dietary
Fiber bezeichnet.
Einteilung der Ballaststoffe
Ballaststoffe bestehen aus vielen
unterschiedlichen Substanzen und unterscheiden sich in ihrer chemischen und
physikalischen Struktur, auch unterscheiden sie sich in ihrem Aufbau.
Dementsprechend, kann man sie auch aufgrund vieler unterschiedlicher
Eigenschaften einteilen. Es gibt z. B. die Unterteilung nach dem
Wasserbindungsvermögen und der Möglichkeit von Bakterien des Dickdarm abgebaut
zu werden.
- wasserunlösliche Ballaststoffe
Ballaststoffe die zu dieser Gruppe gezählt werden, sind in Wasser
unlöslich, sie können jedoch sehr viel Wasser an sich binden. Hierdurch
erhöht sich das Stuhlvolumen, was wiederum die Darmbewegung anregt und die
Verweildauer des Stuhls im Dickdarm verkürzt. Wasserlösliche Ballaststoffe
werden von den Bakterien des Dickdarms nicht oder nur zu ganz geringen
Anteilen abgebaut, sie werden demnach zum größten Teil mit dem Stuhl
ausgeschieden. Zu dieser Gruppe zählen die Ballaststoffe Cellulose,
Hemicellulose und Lignin.
- wasserlösliche Ballaststoffe
Ballaststoffe dieser Gruppe sind in Wasser löslich. Sie werden von den
Darmbakterien rasch und weitgehend vollständig zu kurzkettigen Fettsäuren
abgebaut. Zu den wasserlöslichen Ballaststoffen zählen Pektine,
Schleimstoffe, Pflanzengummis und Gele aus Algen.
Die Summe der wasserlöslichen und
wasserunlöslichen Ballaststoffgehalte eines Lebensmittels gibt seinen
Gesamtballaststoffgehalt an.
Aufbau
Chemisch gesehen gehören die Ballaststoffe
abgesehen von Lignin zu der Gruppe der Kohlenhydrate. Sie sind aus vielen z. T.
unterschiedlichen Zuckereinheiten aufgebaut und unterscheiden sich hinsichtlich
ihrer Kettenlänge, ihrer Zusammensetzung und ihres Aufbaus. Ihr komplizierter
und spezieller Aufbau führt dazu, dass sie im Dünndarm nicht in einzelne
Zuckerbausteine gespalten werden, sondern zum Teil erst von den Bakterien des
Dickdarms abgebaut werden. Aus diesem Grund nennt man sie auch "nicht
verwertbare Kohlenhydrate", im Gegensatz zur Stärke, welche zu den
verwertbaren Kohlenhydraten zählt.
Vorkommen wichtiger Ballaststoffe
Ballaststoffe kommen als Hauptbestandteile
pflanzlicher Zellwände im Stützgewebe oder in den Randschichten von Körnern
und Samen vor. Ballaststoffe sind jedoch nicht nur als Zellwandbestandteile in
einer Pflanze zu finden, vielmehr zählen zu den Ballaststoffen auch
Verbindungen, die von Zellen speziell nach Verletzungen der Pflanze hergestellt
werden. Von einigen Zellen werden auch Schleime produziert, welche das Innere
der Zellen vor Austrocknung schützen sollen. Auch diese Substanzen zählen zu
den Ballaststoffen. Die wichtigsten Ballaststoffe sind im Folgenden einzeln
aufgeführt.
Cellulose
Cellulose ist der häufigste in Pflanzenzellwänden vorkommende Ballaststoff.
Sie ist Bestandteil von Getreide (Kleie) sowie fast aller pflanzlicher
Lebensmittel, wie Gemüse, Obst Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Cellulose ist
aus 300 bis mehreren Zuckerbausteinen aufgebaut, ist wasserunlöslich und hat
eine gute Quellfähigkeit, da 1 g Cellulose bis zu 0,4 g Wasser binden kann.
Hemicellulose
Hemicellulose kommt häufig gemeinsam mit Cellulose in Pflanzenzellwänden vor.
In Weizen und Roggen z. B. überwiegt ihr Anteil den Celluloseanteil.
Hemicellulosen sind größtenteils wasserunlöslich, haben einen sehr
verzweigten Aufbau und bestehen aus vielen verschiedenen Zuckerbestandteilen.
Lignine
Lignin zählt nicht zu den Kohlenhydraten. Es ist vor allem Bestandteil aller
verholzter und ausgereifter Gewebe wie z. B. Getreidekleie und ausgereifter
Gemüse. Lignin ist wasserlöslich und hat die besondere Fähigkeit
Gallensäuren im Darm zu binden, wodurch ihm eine choesterinsenkende Wirkung
zugeschrieben wird.
Pektine
Hohe Pektingehalt finden sich in Zitrusfrüchten, Äpfeln und Beerenfrüchten.
In heißem Wasser sind Pektine löslich und nach dem Abkühlen verfestigen sie
sich zu Gelee. Sie zählen demnach zu den natürlichen Quellstoffen.
Pflanzengummis
Zu den Pflanzengummis zählen Gummi arabicum, Guar und Johannisbrotkernmehl.
Pflanzengummis sind wasserlöslich und bilden schon in geringen Konzentrationen
Gele. Aus diesem Grund werden sie in der Lebensmittelverarbeitung als
Emulgatoren, Verdickungsmittel und als Quellstoffe eingesetzt.
Gelstoffe aus Algen
Hierzu zählen Alginate, Carageen und Agar-Agar. Wie die Pflanzengummis sind sie
wasserlöslich und werden aufgrund ihrer Quellfähigkeit als Verdickungsmittel,
Emulgatoren und Stabilisatoren in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt.
Schleimstoffe
Zu den Schleimstoffen zählt man wasserlösliche Ballaststoffe, welche aus
Samenhüllen bestimmter Pflanzen, wie z. B. Leinsamen und Plantage gewonnen
werden und Guar, ein Ballaststoff aus der in Indien, Nord- und Südamerika
angebauten Guarkernbohne. Das geschmacksneutrale Guarkernmehl wird in der
Lebensmittelverarbeitung als Dickungsmittel verwendet, es wird aber auch als
Ballaststoffkonzentrat angeboten. Schleimstoffe haben ein gutes
Wasserbindungsermögen und die Fähigkeit Gele zu bilden. Einige dieser Stoffe
haben eine cholesterinsenkende und abführende Wirkung.
Ein zurzeit in der Literatur häufig erwähnter natürlicher Quellstoff mit
dieser Wirkung ist Psyllium. Psyllium sind Samen einiger Pflanzen der Gattung
Plantago, welche zur Familie der Wegericharten gehört. Die einjährigen
Gräser, Plantago ovata, die auf unfruchtbaren und steinigen Böden gedeihen und
eine Höhe von 10-15 cm erreichen, sind in Australien, Afrika und Asien
heimisch. Die Samenschalen von Plantago ovata enthalten wasserlösliche und
-unlösliche Ballaststoffe im Verhältnis 70:30, weshalb Psyllium zu den
wasserlöslichen Ballaststoffen zählt. Aufgrund seiner Schmackhaftigkeit und
seiner auch bei geringer Dosierung nachgewiesenen cholesterinsenkenden Wirkung
wird Psyllium in den USA, Kanada und Australien bereits zur Anreicherung von
Frühstückscerealien eingesetzt.
Resistente Stärke
Die resistente Stärke nimmt unter den Ballaststoffen eine Sonderstellung ein,
da Stärke neben den anderen Kohlenhydraten zu den energieliefernden
Nährstoffen zählt. Kartoffelstärke ist ein Beispiel für diese Stärkeart.
Bei ihrer Entstehung nimmt Stärke eine dichte, kristallartige Struktur ein. In
dieser Form ist sie von den Enzymen im Darm nicht verwertbar. Durch kochen wird
diese Struktur jedoch aufgebrochen, sodass die Stärke verdaut werden kann. In
der Lebensmittelverarbeitung kann durch technische Verarbeitungsprozesse wie
Erhitzen und Abkühlen oder auch durch mechanische Beanspruchung Stärke mit
einer dichten, kristallinen Struktur entstehen, welche dann nicht mehr verdaut
werden kann. Fast alle verarbeiteten Lebensmittel enthalten geringe Mengen
dieser unverdaulichen, so genannten Resistenten Stärke.
Ballaststoffquellen
Der Ballaststoffgehalt einer Pflanze ist nicht
konstant, vielmehr unterliegt er aufgrund von Sorte, Alter oder
Wachstumsbedingungen individuellen Schwankungen. Cellulose, Hemicellulosen,
Pektine und Lignin sind nach ihrem Vorkommen und ihrer Bedeutung für den
Menschen die wichtigsten Ballaststoffe. Sie kommen jedoch nicht einzeln in
unterschiedichen Pflanzen vor sondern sind vielmehr als Bestandteile von
Zellwänden in einer Kombination vorhanden. Die Mengenverhältnisse der
einzelnen Ballaststoffe in der Pflanze, können in Abhängigkeit von Pflanzenart
und -teil und dem Reifezustand stark variieren. In jungen grünen Pflanzen, die
noch nicht verholzt sind, ist z. B. der Gehalt an Lignin sehr gering. In
ausgereiften harten Samen wie Getreidekörnern ist er jedoch sehr hoch.
Ballaststoffreich sind z. B. Hülsenfrüchte, Getreide und Vollkornprodukte,
Obst (beispielsweise Äpfel, Birnen, Beeren oder Kiwi) und Gemüse (wie
Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und Zuckermais).
Getreide und Getreideprodukte
Getreide und Getreideprodukte sind die wichtigsten Ballaststofflieferanten in
unserer Ernährung, wobei das Getreidekorn selbst der ballaststoffreichste
verwertbare Teil der Getreidepflanze ist. Im Korn selber befinden sich die
größten Ballaststoffgehalte in den Randschichten. Aufgrund der Verarbeitung
können Lebensmittel auf Getreidebasis jedoch sehr unterschiedliche
Ballaststoffgehalte aufweisen. Beim Vermahlen von Getreide zu Mehl gelangen
unterschiedliche Anteile des Korns und dessen Randschichten ins Mehl. Hohe
Ballaststoffgehalte haben Mehle mit einem hohen Ausmahlungsgrad (Typenzahl).
Hier gilt die Regel, je höher die Typenzahl des Mehls, desto mehr
Randschichtanteile hat das Mehl, was wiederum bedeutet, dass mehr Ballaststoffe,
Vitamine und Mineralstoffe im Mehl enthalten sind.
Einen besonders hohen Ballaststoffgehalt haben:
 | Weizenbackschrot Type 1700
 | Weizenmehl Type 2000
 | Roggenmehl Type 1740
 | Roggenbackschrot Type 1800 |
| | |
Tab. 1: Ballaststoffgehalte von Getreideprodukten
| Getreideprodukt |
Ballaststoffgehalt
g/100 g Lebensmittel |
| Weizenmehl Type |
|
| 405 |
3,2 |
| 550 |
3,5 |
| 1050 |
5,2 |
| 1700
(Backschrot) |
9,2 |
| Roggenmehl Type |
|
| 815 |
6,5 |
| 997 |
6,9 |
| 1150 |
7,7 |
| 1800
(Backschrot) |
12,0 |
| Cornflakes |
4,0 |
| Haferflocken |
9.5 |
| Reis, poliert |
2,1 |
| Naturreis |
4,0 |
| Nudeln, gekocht |
1,5 |
| Vollkornnudeln,
gekocht |
4,4 |
| Grünkern |
9,9 |
| Toastbrot |
3,8 |
| Weizenmischbrot |
4,8 |
| Weizenschrotbrot |
6,9 |
| Mehrkornbrot |
8,0 |
| Roggenvollkornbrot |
8,9 |
| Weizenknäckebrot |
12,0 |
| Roggenknäckebrot |
14,1 |
| Weizenbrötchen |
3,4 |
| Zwieback |
5,2 |
| Butterkuchen |
1,6 |
Quelle: aid, Ballaststoffe in der Ernährung
1996
Getreideballaststoffe enthalten sehr viel
Hemicellulose, wenig Cellulose und Lignin, sehr wenig Pektin.
Gemüse/Obst
Obst und Gemüse haben aufgrund ihres hohen Wasseranteils in der Regel
niedrigere Ballaststoffgehalte als Getreideprodukte. Trockenobst weist jedoch
höhere Gehalte auf, da hier das Wasser durch Trocknung entzogen wurde.
Tab. 2: Ballaststoffgehalte von Obst und Gemüse
| Produkt |
Ballaststoffgehalt
g/100 g Lebensmittel |
| Obst |
| Ananas |
1,4 |
| Äpfel |
2,3 |
| Bananen |
2,0 |
| Birnen |
2,8 |
| Brombeeren |
3,2 |
| Erdbeeren |
2,0 |
| Himbeeren |
4,7 |
| Johannisbeeren |
3,5 |
| Orangen |
2,2 |
| Pfirsiche |
1,7 |
| Pflaumen |
1,7 |
| Süßkirschen |
1,9 |
| Zwetschgen |
1,7 |
| Gemüse |
| Blumenkohl |
2,9 |
| Broccoli |
3,0 |
| Chicorée |
1,9 |
| Champignons |
1,3 |
| Chinakohl |
1,7 |
| Fenchel |
3,3 |
| Grünkohl |
4,8 |
| Gurken |
0,9 |
| Kartoffeln |
1,9 |
| Kohlrabi |
1,5 |
| Kopfsalat |
1,6 |
| Möhren |
2,9 |
| Paprika |
2,0 |
| Porree |
2,2 |
| Rettich |
1,2 |
| Rote Bete |
2,5 |
| Rosenkohl |
4,4 |
| Rotkohl |
2,5 |
| Sauerkraut |
2,2 |
| Spargel |
1,4 |
| Spinat |
1,8 |
| Tomaten |
1,3 |
| Weißkohl |
3,0 |
| Zwiebeln |
1,4 |
Quelle: aid, Ballaststoffe in der Ernährung
1996
Gemüse-/Obstballaststoffe enthalten viel
Pektin und Cellulose, dafür aber weniger Hemicellulose und Lignin.
Kartoffeln
Kartoffelstärke ist in rohem Zustand weitgehend unverdaulich. Gekochte
Kartoffeln sind jedoch aufgrund ihres hohen Cellulosegehaltes ein nicht zu
unterschätzender Ballaststofflieferant, da sie einen Gesamtballaststoffgehalt
von rund 1,8 % aufweisen.
Hülsenfrüchte
Getrocknete Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, Bohnen und Sojabohnen weisen
generell hohe Gehalte an Ballaststoffen auf. Aber auch in verzehrfähiger Form
sind Hülsenfrüchte noch gute Ballaststoflieferanten.
Tab. 3: Ballaststoffgehalte in verzehrfertigen Hülsenfrüchten
| Hülsenfrucht |
Ballaststoffgehalt
g/100 g Hülsenfrucht |
| Grüne Erbse |
5,0 |
| Gelbe Erbse |
4,9 |
| Kichererbse |
4,4 |
| Linsen |
2,8 |
| Weiße Bohne |
7,5 |
| Rote Bohne |
6,0 |
Quelle: aid, Ballaststoffe in der Ernährung
1996
Hauptsächlich findet man Cellulose,
Hemicellulose und Lignin in Hülsenfrüchten.
Nüsse und Samen
Nüsse und Ölsamen beinhalten hohe Gehalte an Ballaststoffen. Da sie jedoch
auch sehr hohe Kaloriengehalte aufweisen, sollten sie nur sehr eingeschränkt
als Ballaststofflieferanten verwendet werden.
Tab. 4: Ballaststoffgehalte von Nüssen und Samen
| Nüsse und
Samen |
Ballaststoffgehalt
g/100 g Lebensmittel |
| Erdnüsse |
7,1 |
| Haselnüsse |
7,4 |
| Mandeln |
9,8 |
| Pistazien |
6,5 |
| Walnüsse |
4,6 |
| Sonnenblumenkerne |
6,3 |
Quelle: aid, Ballaststoffe in der Ernährung
1996
Isolierte Ballaststoffkomponenten
Isolierte Ballaststoffkomponenten werden bei uns auch als Zusatzstoffe bei der
Herstellung von Lebensmitteln und Medikamenten verwendet. Bei diesen
Ballaststoffen handelt es sich in der Regel um natürliche oder halbsynthetische
Quellstoffe, die als Gelier-, Binde- und Dickungsmittel sowie als Emulgatoren
und Stabilisatoren eingesetzt werden.
Tab. 5: Verwendung von Quellstoffen in der Lebensmittelherstellung
| Quellstoff |
Zusatz bei
der Herstellung von: |
| Pektin |
Marmelade,
Gelees |
| Agar-Agar |
Joghurt,
Baisers, Süßwaren |
| Alginate |
Füllung von
Backwaren, Salatsoßen, Eiscreme, Geleerüchte, Kaltpuddings |
| Carrageen |
Milchpuddings,
Eiscemes, Dessertgelees, Aspik |
| Gummi arabicum |
Süßwaren,
Eiscreme |
| Tragant |
Salatsoßen,
Füllung von Backwaren |
| Guar |
Saatsoßen,
Eiscreme |
| Johannisbrotkernmehl |
Fleischkonserven,
Salatsoßen, Käsezubereitung ,Eiscreme |
Quelle: aid, Ballaststoffe in der Ernährung
1996
In Fleisch und Fleischwaren, Wurst, Fisch,
Eiern, Milch du Milchprodukten, Zucker, Ölen und Fetten sind keine
Ballaststoffe enthalten. Getränke sind mit Ausnahme von Obst- und
Gemüsesäften auch frei von Ballaststoffen.
Physiologische Wirkungen der Ballaststoffe
Sättigungswirkung "Stichwort
Übergewicht"
Ballaststoffreiche Lebensmittel erfordern ein intensives, längeres Durchkauen
der Nahrung. Dies verlängert die Dauer der Nahrungsaufnahme, der
Sättigungseffekt kann früher eintreten, was wiederum zu einer geringeren
Kalorienaufnahme führen kann. Durch längeres Kauen wird vermehrt Speichel
abgegeben und die Nahrung gelangt wesentlich besser vorverdaut in den Magen. Ein
ballaststoffreicher Speisebrei hat eine längere Verweildauer im Magen, die
Sättigung hält länger an, wodurch eine übermäßige Nahrungsaufnahme
verhindert wird. Wird eine ballaststoffreiche Ernährung durchgeführt,
verringert sich automatisch der Anteil von Fett und Eiweiß in der Nahrung, was
einen positiven Effekt auf die Kalorienaufnahme hat und somit Vorteile in der
Therapie von Übergewicht beinhaltet.
Karies- und Paradontosevorbeugung
Aufgrund der Faserstruktur der Ballaststoffe muss man mehr kauen. Der alkalische
Speichelfluss wird verstärkt angeregt, wodurch im Mundraum verbliebene
Nahrungsreste rascher abgebaut werden. Essensreste zwischen den Zähnen werden
mechanisch entfernt und das Zahnfleisch massiert. Diese positiven Effekte haben
nicht nur eine vorbeugende Wirkung für die Kariesentstehung sondern wirken auch
gegen die Entstehung von Zahnfleischentzündung.
Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt
Die Beeinflussung der Darmtätigkeit ist die am sichersten und längsten
bekannte und nachgewiesene Wirkung der Ballaststoffe. Ballaststoffe gehören
zwar nicht zu den lebensnotwendigen Nahrungsbestandteilen, sie sind jedoch für
einen geregelten Ablauf der Magen-Darmfunktion unverzichtbar. Ballaststoffe
werden nicht wie andere Nährstoffe durch Enzyme im Magen und Dünndarm in
kleine Bruchstücke zerlegt, sondern gelangen weitgehend unverändert in den
Dickdarm. Dort werden die wasserlöslichen Ballaststoffe durch Enzyme der hier
angesiedelten Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren und zu Gasen abgebaut.
Durch den Abbau gewinnen die Darmbakterien Energie, was am Wachstum der
Darmflora beobachtet werden kann. Wasserunlösliche Ballaststoffe werden nicht
zerkleinert und behalten dementsprechend weitgehend ihre Form. Die
wasserlöslichen Ballaststoffe binden Wasser und erhöhen somit das
Stuhlvolumen. Die Darmbewegung wird angeregt wodurch die Darmpassagezeit
verkürzt wird. Weitere Auswirkungen sind die positive Wirkung auf die
Entleerungshäufigkeit, der Stuhl ist weicher, was die Abgabe erleichtert und
somit Hämorrhoiden vorbeugt. Gase die beim Abbau der wasserlöslichen
Ballaststoffe entstehen lockern den Stuhl auf und verstärken diese Effekte
noch. Durch die verkürzte Darmpassagezeit wird mit einer ballaststoffreichen
Kost verhindert, dass krebserregende Stoffe oder eventuell krebserregende
Abbaustoffe der Darmbakterien länger mit der Dickdarmschleimhaut in Kontakt
kommt. Die im Dickdarm entstehenden kurzkettigen Fettsäuren verändern den
pH-Wert in diesem Darmabschnitt und nehmen Einfluss auf den
Gallensäurenstoffwechsel.
Beeinflussung der Obstipation (Verstopfung)
In Deutschland leiden 30-60 % der Erwachsenen unter Verstopfung, wobei ältere
Menschen öfter erkranken und Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie
Männer. Häufig werden zur Therapie Abführmittel konsumiert. Bei einer
Langzeiteinnahme kann dies zu Elektrolytstörungen, hier vor allem zu
Kaliummangel führen. Auch können Nerven der Darmwände, welche für die
Erregung der Darmbewegung verantwortlich sind geschädigt werden. Eine
Umstellung auf eine ballaststoff- und stärkereiche Kost kann hier auf
natürliche Weise Abhilfe schaffen, wobei jedoch darauf hingewiesen werden muss,
dass eine Wirkung nicht von jetzt auf gleich erfolgt und auch mit
Unannehmlichkeiten wie Völlegefühl, Bauchschmerzen und Blähungen einher gehen
kann. Deshalb sollte eine Ernährungsumstellung langsam erfolgen. Wenn man über
einen längeren Zeitraum Abführmittel konsumiert hat, sollte man die Einnahme
nicht ad hoc unterlassen sondern langsam reduzieren. Gleichzeitig ist darauf
hinzuweisen, dass auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 2,5 l am Tag
geachtet werden sollte.
Ballaststoffe und Divertikulose
Diese Erkrankung des Dickdarms findet sich mit zunehmendem Alter insbesondere
bei Männern. Es handelt sich hierbei um kleine, sackartige Ausstülpungen der
Darmwand. Es wird angenommen, dass als Folge eines Ballaststoffmangels ein hoher
Druck im Darminneren entsteht, welche dann die Darmschleimhaut an Schwachstellen
ausstülpt. Im Verlauf dieser Erkrankung kann es zu einer Entzündung der
Darmwand an dieser Stelle kommen, welche mit Schmerzen und Fieber einhergeht. In
Ländern mit einer noch ursprünglichen Ernährung kommt diese Krankheit extrem
selten vor, weshalb ein Zusammenhang zwischen ballaststoffarmer Ernährung und
der Entstehung dieser Krankheit gesehen wird. Wird eine längerfristige
Umstellung der Ernährung vollzogen, bei der auf einen hohen Ballaststoffgehalt
geachtet wird, empfohlen werden 10-20 g Getreideballaststoffe am Tag, so können
nach 2-4 Wochen erste Therapieerfolge beobachtet werden. Der Druck im Darm sinkt
und die Ausstülpungen bilden sich zurück.
Zusammenhang zwischen Diabetes Typ II und
Ballaststoffzufuhr
Ein direkter Zusammenhang zwischen einer geringen Ballaststoffaufnahme und der
Entstehung von Diabetes mellitus Typ II besteht nach heutigen Erkenntnissen
nicht. Indirekt kann die Krankheitsentwicklung hierdurch jedoch begünstigt
werden.
Durch eine ballaststoffreiche Ernährung, von allem durch den Verzehr von
wasserlöslichen Ballaststoffen verlangsamt sich die Magenentleerung, die
Verweildauer des Nahrungsbreis im Darm verkürzt sich und die Stärkeverdauung
verlangsamt sich, was zu einer verzögerten Aufnahme von Zucker aus dem Darm in
die Blutbahn führt. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nach der
Nahrungsaufnahme langsamer und weniger stark an. Auf diese Weise werden extreme
Blutzuckerschwankungen vermieden. Da bei Diabetikern die Regulierung des
Blutzuckerspiegels über eine entsprechende Insulinausschüttung gestört ist,
ist der Patient auf einen langsamen Einstrom des Zuckers in die Blutbahn
angewiesen. Da eine ballaststoffreiche Nahrung diese Effekte begünstigen und
unterstützen kann, spielen Ballaststoffe in der Ernährungstherapie des
Diabetes mellitus Typ II eine wichtige Rolle.
Cholesterinspiegelsenkende Wirkung
Eine ballaststoffreiche Ernährung kann bei Fettstoffwechselstörungen die mit
einem erhöhten Cholesterinspiegel einhergehen, eine Therapieunterstützung
bewirken. Ballaststoffe besitzen aufgrund ihrer Quellfähigkeit die Möglichkeit
Gallensäuren im Dickarm zu binden. Diese können dann nicht mehr vom Körper
aufgenommen werden und werden mit dem Stuhl ausgeschieden, wodurch eine
Unterbrechung des natürlichen Gallensäurenkreislaufes entsteht. Bei der nun
notwendigen Herstellung neuer Gallensäuren wird dann vermehrt LDL- Cholesterin,
das vom Körper zur Leber gelangt genutzt. Dieser Vorgang bewirkt eine Senkung
des Cholesterinspiegels. Eine besonders ausgeprägte cholesterinsenkende Wirkung
besitzen kleiereiche Weizenmehle, Haferflocken und Hülsenfrüchte.
Verminderung des Krebsrisikos
Dickdarmkrebs ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern in den westlichen
Indstrieländern die zweit häufigste Tumorerkrankung. Bei der Entstehung dieser
Krebsform scheint die Ernährung eine wichtige Rolle zu spielen. Zu viel
Fett, Cholesterin, und Eiweiß scheinen neben einer zu geringen
Ballaststoffaufnahme und anderen Umweltfaktoren Ursachen für eine Entstehung
von Dickdarmkrebs zu sein. Die Nährstoffe an sich haben wohl keine
krebserzeugende Wirkung wohl aber deren Abbauprodukte. Biogene Amine entstehen
beispielsweise durch den Abbau von Eiweiß durch die Bakterien im Dickdarm.
Sekundäre Gallensäuren entstehen z. B. aus den primären Gallensäuren bei der
Fettverdauung. Wird zu fetthaltig gegessen werden zu viele dieser sekundären
Gallensäuren gebildet, welche dann nicht mehr vom Körper aufgenommen werden
können. Durch die lange Verweildauer des Stuhls im Dickdarm bei einer
ballaststoffarmen Ernährung, stehen auch diese krebserzeugenden Stoffe längere
Zeit mit der Darmschleimhaut in Kontakt. Durch eine ballaststoffreiche
Ernährung können diese Effekte vermindert werden, es wird weniger Fett und
Eiweiß verzehrt, die Darmbakterien können vermehrt Ballaststoffe zur
Energiegewinnung nutzen, die Konzentration von möglicherweise krebserregenden
Stoffen im Darm verringert sich, die Passagezeit des Stuhl wird verkürzt und
die Kontaktzeit krebserregender Stoffe mit der Darmwand ist verkürzt.
Ballaststoffreiche Ernährung
Nach den Empfehlungen der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung wird eine normale Darmfunktion erreicht, wenn
mindestens 30 g Ballaststoffe am Tag aufgenommen werden. Hierbei sollte die
Hälfte der aufgenommenen Menge aus Getreide und Getreideerzeugnisse geliefert
werden, da diese die Darmtätigkeit besonders gut anregen. Bei vorliegender
Verstopfung ist es ratsam die Ballaststoffmenge auf 40 g/Tag zu erhören.
Besonders älteren Menschen fällt es jedoch schwer, diese Ballaststoffmenge pro
Tag aufzunehmen. Hier kann dann auf Getreidekleie, welche z.B. Milch, Joghurt,
Müsli, Suppen oder Säften, zugegeben wird zurückgegriffen werden. Pro
Esslöffel Kleie sollte aber auf eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme von 200
ml geachtet werden.
Die empfohlenen 30 g Ballaststoffe pro Tag sind
z. B. erhalten in:
| Brot: |
Ballaststoffe
(g) |
| 3 Scheiben Vollkornbrot
(150 g) und |
12 |
| 2 Scheiben Knäckebrot (20
g) |
3 |
| Gemüse,
Kartoffeln: |
| 2-3 Kartoffeln (250 g) und |
6 |
| 2 große Möhren (200 g) |
7 |
| Obst: |
| 1 große Apfelsine (200 g) |
3 |
Die Umstellung auf eine ballaststoffreiche
Ernährung kann schon allein durch den Austausch folgender Lebensmittel
erfolgen:
| Wenig
Ballaststoffe |
Viel
Ballaststoffe |
| Weissbrot,
Brötchen, Toastbrot |
Vollkornbrot,
Leinsamenbrot, Grahambrot |
| Kopfsalat,
Tomaten, Gurken |
Kohlsalate,
Zuckermais, Erbsen, Bohnen, Linsen, Rosenkohl, Brokkoli, Sprossen,
Keimlinge |
| Teigwaren,
polierter Reis |
Vollkornteigwaren,
Naturreis, Vollkorngetreide, (z. B. Hirse) |
| Pudding,
Cremespeisen |
Frisches Obst,
Früchtedesserts, Backobst, Müsli |
| Biskuit, Baiser |
Vollkornkekse,
Vollkornzwieback |
| Waffeln, Kekse |
Früchtebrot |
| Kuchen, Torten |
Kuchen mit
Vollgetreide gebacken |
Rezeptvorschläge
Um Ihnen zu zeigen wie einfach es ist Speisen
mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen zuzubereiten, zeigen Ihnen folgende
Rezepte.
Ein kleiner Hinweis noch: Bei der Verwendung von Weizenkleie muss unbedingt auf
eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden (pro 10 g Kleie 250 ml
Flüssigkeit).
Müsli mit Trockenfrüchten
Zutaten und Zubereitung:
3 EL Haferflocken (zart)
3 EL Cornflakes
2 EL Weizenkleie (10 g)
1 EL getrocknete Aprikosen (klein geschnitten)
1 EL getrocknete Pflaumen (klein geschnitten)
Alles in eine Schale geben, mit
¼ l fettarme Milch
übergießen und gut durchmischen.
|
Nährstoff
|
Pro Portion
|
| Energie |
386,8
kcal |
| Kohlenhydrate |
63,1
g |
| Eiweiss |
16,4
g |
| Fett |
6,8
g |
| Ballaststoffe |
8,6
g |
| Ballaststoffe
in % des Tagesbedarfs |
29
% |
Brotzeit
Zutaten:
100 g Roggenvollkornbrot (2 Scheiben)
1 TL Margarine
1 Scheibe Emmentaler
2 EL Hüttenkäse
2 Radischen
½ rote Gemüsepaprika
Zubereitung:
- Margarine auf die Brotscheiben verteilen.
Eine Scheibe mit Emmentaler belegen, auf der Anderen den Hüttenkäse
verteilen.
- Radischen waschen, in schmale Scheiben
schneiden und auf dem Emmentalerbrot verteilen.
- Die halbe Gemüsepaprika putzen, Kerne
entfernen und in schmale Streifen schneiden. Dies auf das Hüttenkäsebrot
legen.
|
Nährstoff
|
Pro Portion
|
| Energie |
311,3
kcal |
| Kohlenhydrate |
40,5
g |
| Eiweiss |
13,3
g |
| Fett |
10,3
g |
| Ballaststoffe |
10,2
g |
| Ballaststoffe
in % des Tagesbedarfs |
34
% |
Erbseneintopf mit Würstchen
Zutaten:
70 g grüne Erbsen
350 ml Brühe
80 g Kartoffeln (geschält)
20 g Knollensellerie (geputzt)
10 g Möhre (geputzt)
2 EL Lauchzwiebeln
1 Wiener Würstchen
je 1 Prise Majoran, schwarzen Pfeffer und Jodsalz
Zubereitung:
- Erbsen über Nacht in der Brühe einweichen.
- Gemüsezutaten klein schneiden, zu den
eingeweichten Erbsen geben und gar dünsten.
- Das Würstchen klein schneiden und im
Eintopf erwärmen.
- Mit den Gewürzen abschmecken.
|
Nährstoff
|
Pro Portion
|
| Energie |
364,9
kcal |
| Kohlenhydrate |
21,9
g |
| Eiweiss |
19,7
g |
| Fett |
21,8
g |
| Ballaststoffe |
6,5
g |
| Ballaststoffe
in % des Tagesbedarfs |
22
% |
Obstsalat mit Weizenkleie
Zutaten:
1 EL Weizenkleie
1 Banane
½ Birne
½ Apfel
½ Mango
30 g Himbeeren
1 EL gehackte Mandeln
1 EL gehackte Walnüsse
2 TL Zitronensaft
1 El Zucker
Zubereitung:
- Banane schälen und klein schneiden. Birne
und Apfel waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und klein schneiden.
Mango schälen und in kleine stücke schneiden. Himbeeren waschen.
- Zitrone ausdrücken und mit dem Zucker
verrühren.
- Obst und Zuckersaft in eine Schale geben und
mit der Weizenkleie bestreuen. Das Ganze gut durchmischen.
|
Nährstoff
|
Pro Portion
|
| Energie |
214,7
kcal |
| Kohlenhydrate |
29,9
g |
| Eiweiss |
4,8
g |
| Fett |
8,0
g |
| Ballaststoffe |
10,5
g |
| Ballaststoffe
in % des Tagesbedarfs |
35
% |
Literatur
 | aid: Ballaststoffe - kein überflüssiger
Ballast in Lebensmitteln. Auswertungs- und Informationsdienst für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) e.V., 1996
 | aid: Ballaststoffe in der Ernährung.
Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und
Forsten (aid) e.V., 1994
 | Biesalski, H.-K.: Ballaststoffe,
wissenschaftliche Ernährungsinformation. Forum Ernährungsmedizin, 1997
 | Biesalski, H.K.; et al.: Ernährungsmedizin.
Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2000
 | DGE e.V.: Referenzwerte für die
Nährstoffzufuhr. Umschau Brauns GmbH, Frankfurt am Main 2000
 | DGE e.V.: Ernährungsbericht 2000. Deutsche
Gesellschaft für Ernährung, Frankfurt am Main 2000
 | Elmadfa, I.; Leitzmann, C.: Ernährung des
Menschen. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1998
 | Kasper, H.: Ernährungsmedizin und
Diätetik. Urban & Fischer Verlag, München 2000
 | Kluthe, R.: Ernährungsmedizin in der
Praxis. Aktuelles Handbuch zur Prophylaxe und Therapie
ernährungsabhängiger Erkrankungen. Losebl.-Ausg.; Spitta Verlag Balingen,
Stand 02/2000 |
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