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Eisen: Ein Mangel führt zu Blutarmut, ein Überfluss zu oxidativem StressEin Eisenmangel kann ebenso wie eine Eisenüberladung zu gesundheitlichen
Störungen und Erkrankungen führen. Eisen ist als Bestandteil des Hämo- und
Myoglobins und einiger Enzyme ein lebenswichtiges Spurenelement. Bei Überschuss
kann es jedoch oxidativen Stress auslösen. Eisen ist als Spurenelement eine sehr wichtige Substanz für unseren Körper. Als Bestandteil des Hämoglobins und Myoglobins versorgt es sämtliche Organe und Zellen sowie die Muskeln mit Sauerstoff. Als weiterer Bestandteil von Enzymen ist es am Stoffwechsel beteiligt und sorgt für Wachstum und Leistungsfähigkeit und steigert sogar die Immunabwehr. Eisen ist ubiquitär in unseren Lebensmitteln vorhanden. Seine Form ist Ausschlag gebend für seine Verfügbarkeit. Während tierische Lebensmittel Eisen vorwiegend in zweiwertiger freier Form enthalten, ist seine Resorption aus pflanzlichen Lebensmitteln, wo es als dreiwertiges Eisen in gebundener Form vorliegt, sehr viel geringer. Zusätzlich gibt es Substanzen, die die Aufnahme von dreiwertigem Eisen fördern oder aber auch hemmen. Ein Eisenmangel führt zu Blutarmut und damit zu vielen Symptomen, die die
Leistungsfähigkeit herabsetzen. Säuglinge, Kinder, Sportler, Schwangere,
Vegetarier und Magen-Darm-Erkrankte sollten auf eine ausreichende Eisenzufuhr
achten. Eisen kann jedoch nicht nur im Mangel sondern auch im Überfluss für
unsere Gesundheit schädlich sein. Bei einer zu hohen Eisenaufnahme, in Folge
von Alkoholismus oder einer Erbkrankheit, können sich eine Herzinsuffizienz und
eine Lebernekrose und andere Erkrankungen und Symptome ausbilden. Zudem haben
Untersuchungen gezeigt, dass eine Eisenüberladung zu oxidativem Stress führt
und auf diese Weise koronare Herzkrankheiten und Krebs fördert. Eine
ausgewogene Ernährung ist die beste Voraussetzung für eine bedarfsgerechte
Eisenzufuhr. Einleitung Eisen ist das wichtigste Spurenelement für den Menschen. Der Begriff
Spurenelement entwickelte sich aus der Tatsache, dass die Gesamtmenge aller
Spurenelemente nur etwa 10g, dem entsprechend also nur 0,01 bis 0,02% des
Gesamtorganismus ausmacht. Der Eisengehalt des Körpers liegt bei ca. 2 bis 4g.
Eisen ist wichtig für den Stoffwechsel und das Wachstum. Es ist Bestandteil von
Enzymen. Zum größten Teil wird jedoch das Eisen im Hämoglobin (roter
Blutfarbstoff) gebunden. Über Schweiß, Urin und abgestoßene Zellen verliert
der Körper täglich ca. 1 bis 2mg Eisen. Dieses Defizit muss täglich über die Nahrung ausgeglichen werden.
Geschlechtsreife Frauen verlieren während jeder menstruellen Blutung etwa 20mg,
bei einer Hypermenorrhö sogar bis zu 60 mg. Aus diesem Grund weisen etwa 20%
dieser Frauen einen Eisenmangel auf. Ein Eisenmangel kann die körperliche und
geistige Leistungsfähigkeit stark einschränken. Aufgabe und Stoffwechsel von Eisen Eisen ist als wichtigstes Spurenelement Bestandteil sauerstoff- und
elektronenübertragender Substanzen. So fungiert es im Hämoglobin, Myoglobin
und in vielen Enzymen als zentrales Atom. Hämoglobin ist in den roten
Blutkörperchen enthalten und sorgt für den roten Blutfarbstoff. Dieses an
Hämoglobin gebundene Eisen verbindet sich mit Sauerstoff und befördert ihn zur
Lunge. Auf diese Weise wird lebensnotwendiger Sauerstoff den Zellen zur
Verfügung gestellt, um bei dem Abbau von Nährstoffen Energie gewinnen zu
können. Im Muskel ist Eisen Bestandteil des so genannten Myoglobins. Myoglobin
stellt somit den Sauerstoffspeicher der Muskeln dar. Eisenhaltige Enzyme, wie
das Cytochrom oder die Ribonukleotidreduktase, sind am Energiestoffwechsel
beteiligt und haben Einfluss auf Leistungsfähigkeit und Wachstum. Eisen ist auch an der Immunfunktion beteiligt. Als Bestandteil der Enzyme
Katalase und Peroxidase hat es antioxidative Funktionen. Ferritin und
Hämosiderin sind Speicherformen von Eisen. Das Eisen wird dabei an einen
Eiweißkörper gebunden. Von dem gesamten Eisenvorrat (2 bis 4g) sind 60% an das
Hämoglobin, 25% an das Ferritin und Hämosiderin und ca. 15% an das Myoglobin
und Enzyme gebunden. Obwohl der Eisenstoffwechsel bis heute noch nicht im Detail
bekannt ist, können mit den vorliegenden Ergebnissen die Funktionen des Eisen
gut nachvollzogen werden. Die Eisenaufnahme findet größten Teils im Dünndarm statt. Obwohl in fast
jedem Lebensmittel Eisen enthalten ist, muss seine Herkunft beachtet werden. Man
kann bei Eisen im Wesentlichen zwei verschiedene Formen unterscheiden: Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten Substanzen, wie z.B. Polyphenole in
Tee oder Hülsenfrüchten, Phytate in Getreiden, Nüssen, Hülsenfrüchen oder
auch Calcium und Phosphat in Milchprodukten. Diese Substanzen bilden entweder
Komplexe mit Eisen oder sorgen für die Ausfällung von Eisen, so dass Eisen
nicht mehr absorbiert werden kann. Diese Substanzen können sich jedoch nur auf
die Aufnahmen von dreiwertigem Eisen negativ auswirken. Häm-Eisen kann durch
die Hemmstoffe in seiner Aufnahme dagegen nicht beeinträchtigt werden. Auf der
anderen Seite gibt es Substanzen, die die Eisenaufnahme fördern: Vitamin C und
Abbauprodukte von tierischem Eiweiß. Nach der Eisenaufnahme wird das Eisen im
Blut an Transferrin gebunden, dass das Eisen an die verschiedenen Gewebe
verteilt. Folgen eines Eisenmangels Ein Eisenmangel kann sich entwickeln, wenn entweder die Eisenzufuhr zu
niedrig ist oder erhöhte Eisenverlust auftreten, so zum Beispiel bei starker
Menstruation, bei Operationen oder starken Verletzungen. Auch Entzündungen
können einen Eisenmangel verursachen. Ist die Eisenversorgung unzureichend, so
sinkt die Hämoglobinkonzentration im Blut. Eine Blutarmut, eine so genannte
Eisenmangelanämie, ist die Folge. Chronische, wenn auch geringe Blutverluste
können zu einem Eisenmangel führen. Schließlich enthält 1 ml Blut 0,5 ml
Eisen. Dabei durchläuft der Eisenmangel verschiedene Stadien. Das erste Stadium ist
das so genannte prälatente Stadium. Bei unzureichender Eisenzufuhr werden
zunächst die Eisenspeicher geleert, um den Körper mit Eisen zu versorgen.
Dabei liegen die Blutwerte noch im Normalbereich. Deshalb bleibt dieses Stadium
meist unerkannt. Nach dem prälatenten Eisenmangel folgt bei weiterhin
unzureichender Eisenversorgung das Stadium des latenten Eisenmangels. In dieser
Phase sinken die Eisenkonzentrationen im Blut. Schließlich ist der Eisenmangel
durch gesunkene Hämoglobinkonzentrationen leicht nachweisbar. Dies ist das Stadium des manifesten Eisenmangels. Nun können die Betroffenen
zumeist auch weitere Symptome benennen: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel,
Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Lernstörungen, reduzierte körperliche
und geistige Belastbarkeit. Zusätzlich können Atrophie der Mund-, Zungen-, und
Darmschleimhaut auftreten. Darüber hinaus werden Mundwinkelrhagaden,
Schluckstörungen, brüchige Haare und Nägel, Störungen der Immunfunktion und
des Wärmehaushaltes als Folgen eines Eisenmangels beschrieben. Ein Eisenmangel
bei Kindern kann zu einer starken Beeinträchtigung der kognitiven und
psychomotorischen Fähigkeiten führen. Eisenbedarf in den verschiedenen Lebensphasen Der Bedarf an Eisen sollte dem Lebensalter angepasst sein, so wie es in der
Tabelle vorgegeben wird. Die Empfehlungen berücksichtigen präventive Aspekte
im Hinblick auf die Entwicklung eines Eisenmangels. Mit Hilfe der täglichen
Eisenzufuhr müssen die Eisenverluste (1 bis 2 mg, im Falle der Menstruation bis
zu 60mg) ausgeglichen werden. Im allgemeinen werden aus einer gemischten,
fleischhaltigen Kost ca. 10 bis 15% des Eisen resorbiert. Die Resorption von
Eisen aus vegetarischer Kost liegt nur bei 3 bis 8%. 30% der Welbevölkerung sind von einem Eisenmangel betroffen. Vorwiegend ist
eine Eisenunterversorgung in den Entwicklungsländern zu finden. Dennoch sollte
auch bei uns dem Spurenelement Eisen genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Es gibt einige Bevölkerungsgruppen, die häufig einen Eisenmangel ausbilden:
Säuglinge und Kinder, Schwangere, Sportler, Vegetarier, Patienten mit Magen-
und Darmerkrankungen. Säuglinge und Kinder Ein Eisenmangel entwickelt sich sehr schnell, wenn ein erhöhter Bedarf an
Eisen besteht. Durch das Wachstum besteht im Säuglings- und Kindesalter ein
verhältnismäßig hoher Bedarf. Dies ist vor allem zwischen dem 6. Lebensmonat
und dem 3. Lebensjahr sowie während des pubertären Wachstumsschubs der Fall.
In dieser Zeit nehmen Blut- und Muskelmasse zu. In den ersten vier Lebensmonaten
ist der Säugling ausreichend durch die hohen Eisenspeicher, die das ungeborene
Kind während der Schwangerschaft anlegt, versorgt. Spätestens ab dem 6.
Lebensmonat sollte ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt werden, um die
Eisenversorgung zu Gewähr leisten. Zudem sollte die Eisenaufnahme durch eine
Vitamin C-reiche Ernährung unterstützt werden. Besonderes Augenmerk ist auf
diejenigen Kinder und Jugendliche zu richten, die sich vegetarisch ernähren. Schwangere Ein Eisenmangel in der Schwangerschaft kann für Mutter und Kind zu einer
erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Aus diesem Grund wird der
Hämoglobinwert im Blut der Schwangeren häufig kontrolliert. Als Anämie in der
Schwangerschaft gilt ein Wert, der unter 11g pro 100ml liegt. Der Grenzwert ist
während der Schwangerschaft erniedrigt, da es in dieser Zeit physiologischer
Weise zu einer Blutverdünnung kommt. In der Wissenschaft wird schon seit langem
darüber diskutiert, ob eine Eisensupplementierung zur Prophylaxe für alle
Schwangeren propagiert werden soll. Die in der Schwangerschaft empfohlenen 30mg
pro Tag sind über die tägliche Nahrung nur schwer zu erreichen. Sportler Speziell bei Läufern kann durch die so genannte Marschhämolyse, das ist die
Zerstörung von Erythrozyten im Fußbereich durch das Auftreten des Fußes, ein
Eisenmangel hervor gerufen werden. Darüber hinaus sind die Eisenverluste über
Schweiß und Stuhl bei einem Sportler höher als bei einem Nicht-Sportler.
Insbesondere ist eine solche Entwicklung bei Frauen im Ausdauersport
festzustellen. Auch bei Kraftsportlern lässt sich durch die extreme
Muskelarbeit ein erhöhter Bedarf feststellen. Bei Sportlern wird dem
entsprechend eine mögliche prophylaktische Eisensupplementierung kontrovers
diskutiert. Vegetarier Menschen, die sich ohne Fleisch und überwiegend mit pflanzlicher Kost
ernähren, sollten sich des Risikos, einen Eisenmangel auszubilden, bewusst
sein. Obwohl sie häufig mengenmäßig genauso viel Eisen aufnehmen, wie
Mischköstler, ist die Versorgung mit Eisen oft grenzwertig. Grund dafür ist
die weitaus schlechtere Resorptionsmöglichkeit von Nicht-Häm-Eisen gegenüber
Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Wie Untersuchuchungen zeigen, scheinen
trotz geringer Eisenspeicher scheinen für Vegetarier keine Nachteile zu
entstehen. Forschungen haben ergeben, dass bei geringen Eisenspeichern die
Resorption von Nicht-Häm-Eisen verbessert wird. Generell sollten Vegetarier
über den Eisengehalt von Lebensmitteln informiert sein. Durch eine ausgewogene
Ernährung mit einer hohen Vitamin C-Zufuhr kann die Eisenaufnahme zusätzlich
unterstützt werden. Wissenschaftler empfehlen für vegetarisch ernährte Kinder
und Frauen im gebärfähigen Alter eine regelmäßige Überprüfung des
Eisenstatus, um dann bei Notwendigkeit mit einer Eisensupplementierung eine
Eisenmangelanämie zu verhindern. Patienten mit Magen- oder Darmerkrankungen Durch Magen- oder Darmerkrankungen ist häufig die Eisenresorption stark
herab gesetzt. Auch Medikamente können die Aufnahme von Eisen behindern, so zum
Beispiel Antazida, H2-Rezeptor-Antagonisten und Protonenpumpenhemmer. Ein
Drittel der Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Patienten leidet an einer
Eisenmangelanämie. Gesicherte Eisenversorgung durch gesunde Ernährung Allgemeines Eine Ernährung, die sich an der Lebensmittelpyramide orientiert, ausgewogen
und abwechslungsreich ist, ist die beste Voraussetzung für unsere Gesundheit
und zur Vorbeugung von Erkrankungen: Mit Getreideprodukten und Brot als Basis
der Ernährung jeden Tag, mit täglich 5 Portionen Obst und Gemüse, mit Milch
und Milchprodukten, mit einem eingeschränkten Fleisch und Wurstverzehr, mit
regelmäßiger Einplanung von Fischgerichten, einem sparsamen Umgang mit Öl und
Fett, Süßspeisen und Süßigkeiten sowie einer ausreichenden
Flüssigkeitsmenge. Mit einer gemischten Kost nimmt ein Erwachsener 5 bis 15mg
Nicht-Häm-Eisen und 1 bis 5mg Häm-Eisen täglich auf. Tierische Lebensmittel Viele tierische Lebensmittel haben einen hohen Eisengehalt. Durch die zusätzlich gute Verfügbarkeit von Eisen aus diesen Lebensmitteln, spielen sie neben Brot die Hauptrolle bei der Eisenversorgung. In tierischen Lebensmitteln kommt das Eisen als zweiwertiges Ion vor, dass über einen schnellen Transportweg ins Blut aufgenommen werden kann. Es ist das so genannte Häm-Eisen. Seine Verfügbarkeit für den Körper liegt bei 16 bis 20%. Auch pflanzliche Lebensmittel enthalten Eisen. Im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln ist die Verfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln sehr viel schlechter. Grund dafür ist, dass das Eisen in diesen Lebensmitteln in dreiwertiger Form vorliegt und vor der Absorption zunächst in die lösliche zweiwertige Form reduziert werden muss. Die Verfügbarkeit von dreiwertigem Eisen - es wird auch als Nicht-Häm-Eisen bezeichnet - liegt bei etwa 3 bis 8%.
Eine akute Eisenvergiftung führt zu blutigem Erbrechen und blutigen
Durchfällen. Schließlich kann sich eine Herzinsuffizienz und eine Lebernekrose
entwickeln. Das Zentralnervensystem wird geschädigt. Eine Dosis von mehr als
180mg pro kg Körpergewicht führt zum Tod. Das Institute of Medicin hat als so
genannten Upper Level für Eisen einen Wert von 45mg pro Tag angegeben. Dieser
Wert gilt jedoch ausschließlich für gesunde Personen, die über 14 Jahre alt
sind. Eine chronische Eisenüberladung kann vom Organismus in keinster Art und
Weise abgefangen werden. Überschüssiges Eisen kann nicht ausgeschieden werden.
Eine Eisenübersättigung kann deshalb große Schäden anrichten und den so
genannten “oxidativen Stress” auslösen. Dabei erhöhen freie Eisenionen die
Bildung freier Radikale. Diese Radikale schädigen die Arterienwand durch
Lipidoxidation - das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall wird auf diese Art
und Weise erhöht. Diese negativen Effekte können über eine ausreichende
Zufuhr von Vitamin E, Flavonoiden und Zink abgeschwächt werden. Obwohl Eisen
selbst nicht kanzerogen wirkt, wird vermutet, dass Eisen durch den gesteigerten
oxidativen Stress Präkarzinogene in Karzinogene überführt, und das Wachstum
von Krebszellen steigert. Eine Eisenüberladung kann Folge von Alkoholismus oder aber Folge einer
Erbkrankheit der so genannten Hämochromatose sein. Bei beiden Erkrankungen ist
die Eisenresorption extrem hoch. Mit einer Häufigkeit von 1:200 bis 1:400 ist
die Hämochromatose keine seltene Stoffwechselstörung. Der erhöhte
Eisenspiegel verursacht Schäden an der Leber, dem Pankreas und dem Herz. Ohne
geeignete Therapie kann sich ein Diabetes, eine Leberzirrhose und eine
Kardiomyopathie entwickeln. Für Betroffene macht sich die Erkrankung zunächst
durch Müdigkeit, Inappetenz, Gelenk- und Oberbauchbeschwerden bemerkbar. Da es sich eher um unspezifische Symptome handelt, wird die Erkrankung oft
erst spät diagnostiziert. Eine Früherkennung ist jedoch notwendig, um
irreversible Organschäden zu reduzieren. Ein erhöhter Ferritinwert und eine
erhöhte Transferrinsättigung weisen auf die Erkrankung hin. Betroffene sollten
in jedem Fall auf Eisensupplemente und Vitamin-C-Supplemente verzichten.
Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse ist dagegen erlaubt. Fleisch und Wurst
sollten wegen ihres hohen Eisengehaltes und der guten Eisenverfügbarkeit im
täglichen Speiseplan stark reduziert werden. Ansprechpartner und Literatur für Verbraucher Deutsche Gesellschaft für Ernährung Adresse: Godesberger Allee 18 Deutsches Grünes Kreuz Adresse: Schuhmarkt 4 Institut für Ernährungsinformation Adresse: Tripsenweg 17 Forschungsinstitut für Kinderernährung Adresse: Heinstück 11 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Adresse: Ostmerheimer Straße 220 Hämochromatose-Vereinigung Deutschland e.V. Adresse: Ulitzkastr. 23 Interdisziplinäre, klinische Gruppe Eisenstoffwechsel Adresse: Martinistrl 52 Arbeitskreis Ernährung, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden e.V. Adresse: Martin-Behaim-Str. 6 Verband für unabhängige Gesundheitsberatung e.V. Adresse: Keplerstr. 1
Literatur
Aktualisierung: März 2006 |