In unseren Shop zum Kauf der
 abgebildeten Produkte  Bei Norton als sicher bewertet
Schreiben Sie uns
Es gelten Preise im Shop
  

RENNER

SPAREN

Seitenübersicht
neue Struktur

Home
Nach oben

  
Zu Risiken oder Neben wirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Qualität :


 
Qualitätsmanagement in der Apotheke ist durch die Kammer  
zertifiziert

Darreichungskürzel

DIMDI hat uns als  
zuverlässige deutsche Versandapotheke eingestuft

  Internetshop und Abholen in der Apotheke, keine Versandkosten. Sie bezahlen bar oder mit EC-Karte, als Versandregion im Shop dann nur Selbstabholer
Sie sind in Magdeburg ?
Nutzen Sie doch diese Möglichkeit: einfach
SHOP anklicken.

Jahreszeit
Frühling
Sommer
Herbst
Winter
 

OSTEOPOROSE

Link im Internet : Grünes Kreuz

Wir messen die Knochendichte immer wieder mal.

Osteoporose ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens. Sie ist gekennzeichnet durch einen hohen Verlust an Knochenmasse. Dadurch nehmen die Stabilität und Belastbarkeit der Knochen stark ab. Schon geringfügige Anlässe können die Knochen brechen lassen. Gefährdete Stellen sind Hand- und Fußgelenke, Wirbelkörper sowie im fortgeschrittenen Alter die Schenkelhalsknochen.
Knochenbrüche lösen starke bis stärkste Schmerzen aus, die unbedingt behandelt werden müssen. In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Menschen an Knochenschwund. Jede dritte Frau nach den Wechseljahren ist betroffen, jeder fünfte Patient ist ein Mann.

Die primäre Osteoporose...
... stellt mit etwa 95 Prozent die häufigste Form dar. Bei diesem Krankheitsbild sind keine Ursachen für den Knochenabbau bekannt. Frauen haben durch den Hormonverlust in der Menopause ein besonders hohes Krankheitsrisiko.

Die sekundäre Osteoporose...
... tritt als Begleiterscheinung einer anderen Krankheit auf. Häufige Auslöser sind beispielsweise Schilddrüsenüberfunktion, Zuckerkrankheit oder chronische Magen- Darm-Krankheiten.

Ursachen:

Noch sind nicht alle Ursachen geklärt, die zum Knochenschwund führen. Riskant kann es aber werden, wenn:

* Verwandte ersten Grades bereits an Osteoporose erkrankten,
* Knochen schon aus geringfügigem Anlass brachen,
* Kortison länger als sechs Monate hoch dosiert eingenommen wurde,
* die Monatsblutung länger als ein Jahr ausblieb ( Schwangerschaften zählen nicht mit),
* die Wechseljahre bereits vor dem 45. Lebensjahr begannen,
* eine chronische Darmerkrankung besteht, die eine ausreichende Aufnahme von Kalzium verhindert,
* die Körpergröße um mehr als fünf Zentimeter abgenommen hat,
* bei Männern ein Mangel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron vorliegt. 

Wer einer Risikogruppe angehört, erkrankt nicht zwingend an Osteoporose.. Die statistische Wahrscheinlichkeit ist aber erhöht und die Gefahr sollte ernst genommen werden.

Vorbeugung

Das sollten Sie tun, um starke Knochen aufzubauen und zu erhalten:

* Ernähren Sie sich kalziumreich.
* Nehmen Sie ausreichend Vitamin D zu sich. Der Körper benötigt es, um Kalzium in die Knochen einzubauen.
* Treiben Sie regelmäßig Sport. Dadurch wird der lokale Knochenstoffwechsel angeregt und Kalzium wird verstärkt in den Knochen eingebaut.
* Vermeiden Sie die "Kalziumräuber" Phosphat, Oxalsäure und Phytin in Nahrungsmitteln. 

Früherkennung

Leider wird Osteoporose in den meisten Fällen erst diagnostiziert, wenn es schon zu einem Knochenbruch gekommen ist. Im Röntgenbild ist Osteoporose erst erkennbar, wenn 30 Prozent der Knochenmasse verloren sind. Eine Knochendichtemessung ist das Mittel der Wahl, um Osteoporose rechtzeitig zu erkennen. Mit Hilfe von Laboruntersuchungen wird festgestellt, ob die Osteoporose durch eine andere Erkrankung ausgelöst wurde.

Behandlungsmöglichkeiten

Um einem weiteren Verlust an Knochenmasse vorzubeugen, bieten sich folgende Therapiemöglichkeiten an:

* Als Basistherapie verlangsamen Kalzium in Verbindung mit Vitamin D die Geschwindigkeit des Knochenabbaus.
* Spezielle Wirkstoffe, die Bisphosphonate, bewirken einen Schutz der mineralischen Oberfläche des Knochens und bremsen den gesteigerten Knochenabbau. Gleichzeitig bauen sie neue Knochenmasse auf, so dass die Zahl neuer Frakturen deutlich abnimmt.
* Kalzitonin hemmt die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) und hat gleichzeitig eine schmerzlindernde Wirkung.
* Fluoride fördern die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten).
* Krankengymnastik und Rehabilitationssport verringern die Schmerzen, stärken die Muskulatur, stabilisieren die Gelenke und entlasten so das Skelett. Außerdem wird der Aufbau neuer Knochenmasse gefördert 

Umgang mit der Krankheit

* Vermeiden Sie Stürze und damit die Gefahr eines Knochenbruchs. Untersuchen Sie Ihren Haushalt auf verborgene Stolperfallen.
* Verhalten Sie sich rückenfreundlich und heben Sie keine schweren Gewichte.
* Achten Sie auf eine gesunde, kalziumreiche Ernährung.
* Treiben Sie Sport und wählen Sie eine Sportart, die zu Ihnen passt und Spaß macht.
* Wenden Sie sich an eine Osteoporose-Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe. Gemeinsam geht es leichter. 

Der Dachverband Deutschsprachiger Osteoporose-Selbsthilfeverbände und Patientenorientierter Osteoporose-Organisationen e.V. - kurz DOP - ( www.osteoporose-dop.org ) hat gemeinsam mit dem Dachverband Osteologie (DVO) eine Patientenleitlinie entwickelt. Neben allgemeinen Informationen zum Krankheitsbild gibt die Broschüre hilfreiche Tipps zur Vorbeugung, stellt verschiedene Diagnosetechniken vor und informiert über die medikamentöse Behandlung der Osteoporose. Den kostenlosen Ratgeber erhalten Sie gegen Zusendung eines mit € 1,44 frankierten DIN-A5 Rückumschlages an das:

Deutsche Grüne Kreuz e.V.
Stichwort: Osteoporose-Leitlinie
Schuhmarkt 4
35037 Marburg