|
UMCKALOABO 100 ml 18,75 € - 60 St 19,05 €
PZN verkauf MENGE MENGE-E DARRE NAME MWStr SPAR% 1062032 5,31 € 20 ml LOE UMCKALOABO 0,85 € 44% 930673 18,75 € 100 ml LOE UMCKALOABO 2,99 € 39% 1062049 11,33 € 50 ml LOE UMCKALOABO 1,81 € 41% 148814 5,62 € 15 St FTA UMCKALOABO 20MG FILMTABL 0,90 € 41% 148843 19,05 € 60 St FTA UMCKALOABO 20MG FILMTABL 3,04 € 36% 8871266 4,67 € 120 ml SIR UMCKALOABO SAFT F KINDER 0,75 € 41% 148820 11,18 € 30 St FTA UMCKALOABO 20MG FILMTABL 1,79 € 38% Infos aus Arzneitelegramm UMCKALOABO – SPITZNER REAGIERT AUF a-t-VERÖFFENTLICHTUNG Obskure Häufigkeitsangaben von unerwünschten
Wirkungen In einem Rundschreiben (1) an Apotheken kommentiert
die Firma Spitzner eine Kurzmitteilung zu UMCKALOABO
aus der Juli-Ausgabe des arznei-telegramm (a-t 2011;
42: 63). Darin geht es unter anderem um eine 30-jährige
Frau, die nach Beendigung der viertägigen Einnahme des Pelargoniumwurzelextraktes
mit Gelbfärbung der Haut und deutlich erhöhten Leberwerten stationär
aufgenommen wird. Spitzner moniert, dass bei dem
Bericht „die wesentliche Information“ zur potenziell hepatotoxischen
Komedikation „vorenthalten“ worden sei. Die Komedikation
wurde jedoch mit Ausnahme von Methyldopa spätestens
mit Beginn der Einnahme von UMCKALOABO abgesetzt. Methyldopa
wurde bei Auftreten des Ikterus bereits vier Wochen lang eingenommen und war bei
vorheriger Anwendung über 12 Monate gut vertragen worden. Der enge zeitliche
Zusammenhang spricht für den Wurzelextrakt als wahrscheinlichen Auslöser. Auch
der behandelnde Arzt sieht dies so. Allerdings lässt sich die Kausalität einer
Komplikation auf der Basis von Spontanberichten ohnehin nicht eindeutig klären.
Sie bleiben Verdachtsberichte. Und viele Verdachtsberichte erzeugen ein
Risikosignal. Andererseits versucht Spitzner,
die gute Verträglichkeit des Extraktes hervorzuheben. Hierfür errechnet die
Firma auf der Basis des eigenen Spontanmeldesystems Häufigkeiten von unerwünschten
Wirkungen. In Bezug auf „Leberaffektionen“ kommt
sie dabei auf 1 Ereignis pro 7.353.000 Patienten. Dies klingt exakt und extrem
selten. Es dürfte aber auch den Wissenschaftlern der Firma bewusst sein, dass
derartige Hochrechnungen von Berichten aus der Spontanerfassung unerwünschter
Arzneimittelwirkungen irreführend und nicht zulässig sind. So ist einerseits
die Zahl der wirklich eingenommenen Tagesdosierungen unbekannt. Zudem bleibt
eine beträchtliche Dunkelziffer nicht erfasster Ereignisse unberücksichtigt.
Üblicherweise wird davon ausgegangen, dass allenfalls etwa eines von 20
Ereignissen berichtet wird. Aber noch nicht einmal die tatsächlich erfassten
Verdachtsberichte nimmt Spitzner zur Kenntnis.
Rechnen wir die Firmenangaben nach: Aus weltweit vertriebenen 514 Millionen
Tagesdosierungen, einer durchschnittlichen Einnahmedauer von zehn Tagen und der
angegebenen Häufigkeit von einer Leberschädigung pro 7,353 Millionen Patienten
errechnen sich 7 betroffene Patienten, die der Pharmakovigilanzabteilung
der Firma in Verbindung mit UMCKALOABO bekannt sein sollen. Dies erstaunt: Beim
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
weiß man bereits aus dem Inland von 17 Verdachtsberichten (2). Hinzu kommen
drei weitere, die der Behörde vom arznei-telegramm
inzwischen übermittelt worden sind. Auch ein weiterer Vergleich irritiert: Laut
Fachinformation von UMCKALOABO werden unter der Einnahme „gelegentlich“
(also bei 0,1% bis 1% der Behandelten) Transaminasenanstiege
beobachtet. Das wären bei 51,4 Millionen Behandelten
zwischen 50.000 und 500.000 Patienten mit erhöhten Transaminasen
als Indiz für eine Leberschädigung. Interessant erscheint uns, was die Firma
unkommentiert lässt: In der Juli-Ausgabe des a-t zitieren wir den sehr
lesenswerten Entwurf eines Beurteilungsberichtes der europäischen
Arzneimittelbehörde EMA (3). In diesem wird der Nutzen von Pelargoniumwurzelextrakt
bei akuter Bronchitis, der einzigen hierzulande zugelassenen Indikation, als
nicht angemessen belegt erachtet. Diese Beurteilung gilt auch für andere
Anwendungen des Wurzelextraktes. Damit wird die in a-t 2008; 39:
105-6 veröffentlichte Bewertung bestätigt, dass nach wie vor ein Nutzenbeleg für
UMCKALOABO aussteht. 1 Spitzner
Arzneimittel: Stellungnahme zur Berichterstattung des aktuellen „arznei-telegramm“
zu UMCKALOABO, 13. Juli 2011 2 BfArM:
Schreiben vom 20. Juni 2011 3
EMA: Assessment report on Pelargonium sidoides
DC and/or Pelargonium reniforme Curt.,
radix, Entwurf vom 31. März 2011 http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Herbal_-_HMPC_assessment_report/2011/06/WC500107717.pdf
1. UMCKALOABO® hemmt die Bakterienvermehrung Der Spezialextrakt überzieht die Schleimhautzellen der Atemwege mit einer Art Schutzfilm und schützt sie so vor eindringenden Erregern. Zudem hemmt der Wurzelextrakt die Vermehrung bereits eingedrungener Bakterien. 2. UMCKALOABO® verstärkt die Virenabwehr 3. UMCKALOABO® löst zähen Schleim UMCKALOABO® verkürzt die Krankheitsdauer und verhindert
Rückfälle UMCKALOABO® ist sehr gut verträglich. - Kleinkinder im Alter von 1-5 Jahren: 3 x täglich 10 Tropfen Die Einnahme sollte nach Abklingen der Symptome noch 3-4 Tage
fortgeführt werden, um Rückfälle zu vermeiden. UMCKALOABO® ist das ideale Phytotherapeutikum für Groß und
Klein, denn es … … verkürzt signifikant die Krankheitsdauer bei Bronchitis und kann so die Dauer der Arbeits- und Schulunfähigkeit verkürzen. … greift nicht in den Erregerstoffwechsel ein und führt somit auch nicht zu Resistenzen. … ist für Erwachsene und Kinder sehr gut verträglich. |